Die Kunst, für morgen zu leben

Die Macht der Zeit – Warum Zeit der wichtigste Vermögenswert Ihres Lebens ist

Wir können Geld verlieren und wieder verdienen. Verlorene Zeit kehrt niemals zurück.

Dieses Buch zeigt, warum Zeit der eigentliche Vermögenswert unseres Lebens ist – und wie ein bewusster Umgang mit ihr unsere finanzielle Zukunft verändern kann.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Teil I – Die große Idee

Teil II – Vorsorge beginnt früher, als man denkt
4. Der Säugling -Vorsorge durch Eltern
5. Kindesalter – Taschengeld & erste Entscheidungen
6. Jugendliche – Nebenverdienst & Eigenverantwortung
7. Studenten & Auszubildende

Teil IV – Die produktiven Jahre
9. Auf der Höhe der beruflichen Laufbahn
10. Fehlerkorrekturen – was tun, wenn man zu spät begonnen hat?

Teil IVa – Vorsorge in einer Welt ohne Arbeit?
11. Wenn Arbeit schwindet – was trägt dann Vorsorge?
12. Das neue Altersvorsorgedepot – die große Reform der privaten Vorsorge

Teil V – Der Übergang
13. Vorruhestand & letzte aktive Jahre

Teil VI – Ruhestand ist kein Stillstand
14. Die Auszahlungsphase
15. Vererben mit Vernunft
16. Ein Leben in finanzieller Würde

Teil VII – Schluss
17. Steuern, Staat und Vorsorge

Teil VIII – Ratgeberteil
18. Was jetzt konkret zu tun ist – je nach Lebensphase
19. Wann Nichtstun die richtige Entscheidung ist

Teil IX – Einordnung und Ausblick
20. Zwischen individueller Vorsorge und gesellschaftlicher Verantwortung
21. Die Grenzen des bestehenden Systems

Schlusswort

Ruhe bewahren in einer lauten Welt

Danksagung

Anhang
Anlagenverzeichnis
ETFs und Robo-Adviser
Orientierung & Einordnung zentraler Finanzprodukte
Literaturhinweise
Über den Autor

Leseprobe – Vorwort

Dieses Buch ist kein Wohlfühlratgeber.

Es wird niemandem versprechen, dass alles gut wird, wenn man nur fest genug daran glaubt. Es wird auch keine Abkürzungen anbieten, keine Geheimnisse verraten und keine Produkte empfehlen, die angeblich „für alle passen“.

Die Wahrheit ist unbequemer:

Finanzielle Vorsorge scheitert selten am Geld – fast immer am Zeitpunkt, am Verhalten und an der Verantwortung, die man nicht übernehmen will.

Wir haben uns angewöhnt, Vorsorge an Institutionen auszulagern: an den Staat, an Versicherungen, an spätere Einkommen, an ein diffuses „Irgendwann“. Doch Vermögen entsteht nicht durch Hoffnungen, sondern durch Entscheidungen – früh, wiederholt und oft unspektakulär.

Dieses Buch folgt einem einfachen Gedanken: Vorsorge ist kein Lebensabschnitt. Sie ist ein Lebenslauf.

Wer früh beginnt, braucht später weniger Mut. Wer spät beginnt, braucht Klarheit. Und wer nie begonnen hat, zahlt den höchsten Preis: Abhängigkeit.

„Die Kunst, für morgen zu leben“ richtet sich nicht an Optimierer, sondern an Gestalter. An Eltern, die Verantwortung weitergeben wollen. An junge Menschen, die Freiheit suchen. An Erwachsene, die Ordnung schaffen müssen. Und an Ältere, die nicht nur für sich, sondern auch für andere richtig entscheiden wollen.

Dieses Buch ist keine Einladung zur Angst. Es ist eine Einladung zur Würde.